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Auchentoshan American Oak Single Malt

Ich schreibe selten am selben Abend einen Beitrag zu einem Whisky, den ich gerade probiere, aber heute mache ich einmal eine Ausnahme.

Ich war auf der Suche nach einem leichten und günstigen Whisky, für die wärmeren Abende des Jahres. Nach einer kurzen Suche, stieß ich auf den Auchentoshan American Oak. Dieser wurde in manchen Kommentaren auch als Sommerwhisky benannt. Da dachte ich nicht lange nach und bestellte mir diesen Single Malt.

Bereits beim Öffnen der Flasche und beim Eingießen ins Glas schwebte mir eine süße wohlduftende, fast wärmende Briese mit Noten von Vanille und Zitrone entgegen. Mit großer Vorfreude erwartet man nun die ersten Tropfen auf der Zunge und wird dann nicht im Geringsten enttäucht. Der Whisky ist angenehm fruchtig und erfrischt mit seinen Zitrusnoten. Die 40% Vol. des Scotch merkt man im Mund garnicht und umschmeicheln eher den Gaumen. Sein Abgang ist wieder sehr mild und mittellang und wird von der frischen Zitrone begleitet.

Das „distilled different“, als Slogan auf dem mitgelieferten Becher, trifft voll und ganz zu. Sehr wohl bekomm’s und auf einen schönen Sommer!

Edradour 10 Jahre - Distillers Edition

edradour_10_jahre_distillers_editionAuch wenn die Geburtstagsbeiträge in diesem Blog etwas durcheinander kommen, möchte ich euch dieses Mal wieder von einem weiteren kleinen Geschenk berichten. Zu meinem diesjährigen Jahrestag erhielt ich den 10 jährigen Edradour in der Distillers Edition.

Bereits beim Öffnen und Einschenken erkennt man, dass dieser Highland Single Malt einen angenehmen und vollen Geruch besitzt. Schmeckt man dann die ersten Tropfen und Schlücke, zeichnet sich der Edradour durch einen weichen Charakter im Mund und einem sehr leichten torfigem Geschmack durchtänkt von fruchtiger Süße auf der Zunge aus. Sein mittellanger Abgang ist ebenfall weich und angenehm und schmeichelt dem Hals.

Ich kann euch diesen Whisky zu jeder Runde mit guten Freunden nur empfehlen.

SLYRS Single Malt Whisky -Fifty One-

slyrs_single_malt_fifty_oneWhisky gibt es bekanntlich ja fast überall und so ergab es sich, dass nun auch ein deutscher Single Malt auf meiner Liste edler Tropfen landet. Ein guter Freund war in der Nähe von München unterwegs und besichtigte die SLYRS Destillerie. Als kleines Geschenk brachte er mir den Fifty One Bavarian Single Malt mit.

Nach dem Öffnen der kleinen Flasche verströmt der Whisky ein angenehmes Aroma, welches sich im Glas zu einer kräftigen Malznote vertieft. Landen dann die ersten Tropfen auf der Zunge, so wärmen die 51% Vol. dieses Single Malts sofort und es legt sich ein angenehmer aber auch kraftvoller Geschmack von Vanille und Malz im Mund. Der Abgang des Fifty One ist lange und würzig und zieht die angenehme Wärme der ersten Tropfen mit sich.

Dieser bayerische Single Malt ist ein starker Start für deutsche Whiskies in meinem Blog und das in vielerlei Hinsicht.

Prost!

Glenfarclas - The Family Casks 1985

glenfarclas_the_family_casks_1985Zu einem 30. Geburtstag muss man sich auch mal etwas besonderes gönnen. So ergab es sich, dass ich meinen Gästen und mir einen Whisky aus meinem Geburtsjahr servierte. Zwar wurde dieser Single Malt von 1985 bereits nach 29 Jahren abgefüllt, aber er wurde erst nach 30 Jahren – 2015 – geöffnet.

Dieser edle Tropfer, aus der Reihe der Glenfarclas The Family Casks, war und ist etwas ganz besonderes in meiner Sammlung. Nicht nur wegen seines Alters, oder wegen des Anlasses, sondern wegen den Menschen, mit denen ich diesen Whisky genießen durfte.

Der Glenfarclas ist sehr fruchtig und mild würzig in der Nase, hat einen sehr weichen, angenehmen und fruchtigen Geschmackt und einen langen, warmen und sanften Abgang. Wie die Feier mit Familie und Freunden war, so ist dieser Whisky wirklich rundum gelungen.

PS: Dieses ist nun der 30ste Whisk(e)y in diesem Blog und es werden weitere folgen! Cheers!

Knockando 12 Jahre

Knackando 12 JahreEine Motorradreise durch Nordeuropa, war schon lange ein kleiner Traum von mir. Dieses Jahr war es nun soweit und brach auf zu einer Reise durch Deutschland, Dänemark und Schweden. Neben meiner Maschine begleitete mich eine Flasche Whisky, die ich mir ein paar Wochen zuvor nach Beratung in einem kleinen Whiskygeschäft zulegte: Ein 12 Jahre alter Knockando.

Dieser Singlemalt aus der Speyside hat einen würzig fruchtigen Geruch und schmeichelt damit sehr in der Nase. Seine würzigen Züge werden auf der Zunge von Malz- und Nussnoten ergänzt und verweilen angenehm warm und lange und runden damit seinen leicht süßen Abgang ab.

Der Knockando mundete so manchem Wegbegleiter auf meiner Reise und machte sie so noch ein kleines Bisschen vollkommener. Skål!

Old Pulteney 15 Jahre

old_pulteney_15_jahre Vor einiger Zeit stellte ich schon einen meiner ersten und liebsten Einsteigerwhisky’s vor: den Old Pulteney 12 Jahre. Nun hatte ich bei einem Tasting die Möglichkeit, sein 15 jähriges Pendant zu verkosten.

Der ältere Old Pulteney ist in den zusätzlichen drei Jahren in all seinen Fassetten noch mehr aufgegangen und schmeckt angenehm würzig und mild zur selben Zeit. Er hat einen warmen und mittellangen Abgang, der noch einmal eine würzige Note auf der Zunge und im Hals hinterlässt.

Wenn es mal etwas reichhaltiger und würziger sein kann, kann man den 15 jährigen Old Pulteney sehr empfehlen!

Connemara Peated Single Malt

connemara_single_maltManchmal ergeben sich Gelegenheiten zufällig. So stieß ich beim normalen Einkauf in der Spirituosenabteilung auf den Connemara. Dieser Whiskey ist der erste Ire in meiner Sammlung und noch ein sehr junger Single Mailt dazu.

Nach dem Öffnen der wunderschönen grünen bäuchigen Flasche, bemerkt man sofort einen leicht torfigen und rauchigen Duft. Dieser liegt jedoch sehr weich angenehm in der Nase. Der Geschmack des Connemara ist genauso vielfälltig  wie sein Aroma und beginnt mit einer milden Süße übergehend in eine angenehme fruchtige Würze und klingt mit leichten rauchigen Tönen ab. Nachdem man sich diese ganzen Einflüsse auf der Zunge zergehen lassen hat, rundet ein langer und angenehm wärmender Abgang dieses Whiskey ab.

Wenn man einen günstigen und doch geschmacklich komplexeren Whiskey sucht, ist man mit dem Connemara Peated Single Malt sehr gut beraten.

 

Tamdhu 8 Jahre

tamadhu-8-jahreZum Anlass einer kleinen Weihnachtsfeier mit guten Freunden, besuchte ich mal wieder den kleinen Whiskyladen, in dem ich bereits den 8 jährige Tomatin erworben hatte. Dieses Mal entschied ich mich für einen Tamdhu.

Dieser 8 jährige Whisky liegt wunderbar weich und mild in der Nase und schon bei den ersten Schlücken setzt sich dieser Eindruck auf der Zunge fort.  Nach kurzer Zeit vernimmte man leicht würzige und fruchtige Eindrücke. Sein Abgang ist mittellang, sehr mild und schmeichelt im Rachen. Er vollendet eine kleine Genussachterbahn zwischen mild und würzig.

Dieser Single Malt war eine schöne Untermalung für einen wunderbaren Abend unter Freunden.

The Benriach 16 Jahre

the_benriach_16jahreVor einiger Zeit, lag bei einer besonderen Whisky-Bestellung eine kleine Kostprobe des 16 jährigen Benriach im Paket. An einem ruhigen Abend nahm ich mir einen Moment und ließ mir diesen Single Malt auf der Zunge zergehen.

Er liegt sanft in der Nase und hat ein blumiges und vanilliges Aroma. Der weiche erste Eindruck, breitete sich auf der Zunge zu einen frischen, süßen und fruchtig gewürzten Geschmack aus. Man konnte jeden Tropfen dieser Kostprobe genießen.

Mit seinem sanften mittellangen Abgang und dem damit sehr feinen und runden Geschmack, reit sich der Benriach sehr weit oben auf meinen privaten Liste guter Whiskys ein.

PS.: Zu der besonderen Bestellung komme ich ein anderes Mal.

Glenfiddich 18 Jahre

glenfiddich_18_jahreZum Abschluss und zur Abrundung des Abends im Pub war meinen Freunden und mir nach dem 18jährigen Glenfiddich.

Dieser Whisky hat einem sanften und fruchtigen Geruch.  Auf der Zunge entfalltet er eine leichte Süße, die durch einen milden Malzgeschamck und weitere Noten sehr gut abgerundet wird. Sein langer Abgang würzig süß und angenehm wärmend mild.

Dieser Glenfiddich war ein schöner und langanhaltender Abschluss für die kleine Runde im Pub.

Oban 14 Jahre

oban_14_jahre In einer kleinen Runde mit Freunden im Irish Pub unserer Wahl war es mal wieder Zeit für ein paar neue Eindrücke für die Geschmacksknospen. Dabei fiel unsere Wahl im Laufe des Abends und der Nacht auf zwei verschiedener Whiskys. Einer davon war der 14jährige Oban.

Dieser Whisky lag von Anfang an fruchtig und mild in der Nase. Diese sanften Noten wurden auf der Zunge von einer starken Würze unterstützt und dann abgelöst. Diese Zunahme an Eindrücken setzte sich während seines langen rauchigen Abganges fort und äußerten sich in einer kräftigen Würze zum Abschluss.

Der Oban war ein schöner Einstieg in einen unterhaltsamen Abend.

GlenDronach Original 12 Jahre

glendronach_original_12jahre Der GlenDronach ist die dritte und letzte Kostprobe vom Geburtstagsabend. Zu Beginn konnte ich seinen Geruch und sein Aroma nicht richtig deuten, da mir die Fassstärke des Glenfarclas noch in der Nase lag. Nach einiger Zeit des Neutralisierens traten jedoch verschiedene würzige und fruchtige Noten hervor, die durch eine milde Süße betont wurden.

Einmal auf der Zunge angekommen verbreitet dieser Whisky noch mehr fruchtige Töne, die sich sehr gut mit seinem reichen und kräftigen Geschmack ergänzen.

Der Abgang des 12 Jahre alten GlenDronach ist lang und nussig.

Dieser Whisky als letztes zu probieren, war wohl nicht die beste Entscheidung, da der Glenfarclas doch sehr stark war. Eine spätere Kostprobe des GlenDronach – an einem anderen Tag – bestätigte aber die Eindrücke von diesem Abend. Man nahm die Aromen jedoch um Einiges mehr war.

Glenfarclas 105 10 Jahre Fassstärke

glenfarclas_105_10jahreDieser Whisky war die zweite Kostprobe in der Geburtagsrunde. Die Besonderheit hier: Er ist in Fassstärke abgefüllt und besitzt 60% Vol. Der Glenfarclas hat einen sehr angenehmen Geruch, der anfangs sehr fruchtig in der Nase liegt und erst nach längerer Zeit seine kräftige Seele offenbart.

Trinkt man ihn unverdünnt, so legen sich gleich nach den ersten Schlücken die volle Stärke der 60% Vol. auf die Zunge. In diesem Fall bekommt man kaum seinen Mix aus würzigen und fruchtigen Aromen mit. Mit ein paar Tropfen Wasser verdünnt, kann man diesen Whisky viel besser schmecken. Hier bleibt es jedem seine Wahl, ob er etwas Starkes möchte, das die Zunge mit diversen Aromen überflutet oder man lieben einen milden sehr abwechslungsreichen Whisky trinken will.

In beiden Fällen rundet ein langer und vielfälltiger Abgang den Geschmack des 105er ab.

Tomatin 8 Jahre Single Cask

tomatin_8_jahreAls kleines zusätzliches Geschenk zu einem runden Geburtstags in der Familie hatte ich mehrere Whiskys zum probieren mitgebracht. Da das Geburtstagskind auch ein kleiner Whiskyfreund ist, wusste ich, dass ich damit wohl richtige liegen würde.

Der 8 jährige Tomatin war dabei eine kleine Besonderheit. Als gesonderte Abfüllung in einem kleinen Geschäft, freute ich mich besonders auf diesen Whisky.

Schon in der Nase war er wunderbar mild und angenehm. Man roch seine süßlichen Noten, die sich auf der Zunge zu einem angenehmen vanilligen und nussigen Geschmack ausbildeten. Im Rachen war der Tomatin genauso angenehm wie zuvor. Trotz seiner 43% Vol. besitzt er einen äußert milden mittellangen Abgang.

Dieser Whisky ist ein sehr guter Begleiter auf besondere Anlässe und hat die Geburtagsfeier nicht nur geschmacklich vorzüglich abgerundet.

The Singleton of Dufftown 12 Jahre

the-singleton-o-dufftown-12yearsDer als recht mild und wenig komplex angepriesene Singleton viel mir bei einem Einkauf in die Hände. Da mal wieder ein Kochabend vor der Tür stand, nahm ich diesem zum Anlass und servierte diesen Single Malt zu einem frischen Salat mit einem süßen Dressing.

Der Singleton passt mit seinem weichen und süßen Geschmack sehr gut zu sommerlichen und erfrischenden Speißen. Er hinterlässt ein angenehmes und fruchtig-nussiges Aroma in de Nase und besitzt einen weichen aber doch würzigen Abgang.

Genießt den Sommer!

Isle of Jura Superstition

Bild1Es gibt immer wieder Arbeitstage, die man ganz schnell vergessen will. So liegt auch hinter mir einer dieser Tage. Doch zum Glück kann man mit den richtigen Dingen abschalten und einfach mal die Seele baumeln lassen. Für mich fiel die Wahl auf frische Luft, die Ruhe am nah gelegenen Fluss, eine milde Zigarre und ein gutes Glas Whisky im Gras.

Die Zigarre war eine kleine Licenciados Short Churchill und passend dazu fiel meine Wahl auf einen sehr angenehmen und milden Whisky. Der  Jura Superstition gehört zur Auswahl von Single Malt Whiskys, die ich vor kurzem geschenkt bekam.

Dieser Scotch hat einen sehr weichen Geruch und einen eben so milden Geschmack. Nach den ersten Schlücken entfalltet der Jura einen leichten scharfen und würzigen Geschmack, der jedoch gleich wieder in einen kurzen milden Abgang umschlägt. Dieser Whisky spielt mit den Geschmacksknospen und ist als guter Tropfen zwischendurch genau das richtige.

Glenkinchi 12Jahre

glenkinchie_12Zum Ausklang eines arbeitsreichen Tages war ich seit langem mal wieder mit einer guten Freundin etwas essen. Nach einem fruchtigen Salat und einem Glas halbtrockenem Wein wollte ich mir noch eine Kleinigkeit gönnen und bestellte mir den 12-jährigen Glenkinchi. Dieser  war mir zu diesen Zeitpunk vom Geschmack her noch unbekannt aber die Beschreibung auf der Karte war vielversprechende: mild, fruchtig, süß.

Der Whisky wurde ich einem schönen Nosing-Glas serviert und als erstes bemerkte ich seinen angenehmen süßen, fast lieblichen Geruch. Dies war einer der mildesten ersten Eindrücke, die ich bei meinen Whiskies je hatte.

Diese liebliche, milde und rauchfreie Süße setze sich auf der Zunge fort und erinnerte mich in Grundzügen an den Geschmack des 15-järhigen Dalwhinnie. Zu dem weiß der Glenkinchi mit einer fruchtigen Malznote zu begeistern, die das Erlebnis auf der Zunge abrundet.

Sein Abgang ist angehm und mittellang.

Dieser Whisky war ein schöner Abschluss des Essens und eines lauen Sommertages.

Benromach 10 Jahre

img_benromach_10Der 10 – jährige Benromach ist die zweite Empfehlung von meinem Freund aus Oxford.

Dieser Whisky hat bereits beim Öffnen einen intesiven aber trotzdem angenehmen Geruch, in dem man eine fruchtige und würzige Apfelnote wahrnimmt, die mit ein wenig Rauch versetzt ist.

Zu Beginn nimmt man den Rauch und die würzigen Noten sehr stark auf der Zunge wahr. Nach ein paar Momenten und den ersten Tropfen nimmt man jedoch einen weicheren mild rauchigen Geschmack wahr.

Ähnlich wie der Geschmack, ist der Abgang auch durch einen intesiven Beginn und ein mildes, langes und rauchiges Ende bestimmt.

Insgesamt ist dieser Whisky in der Nase, im Mund und zum Schluss eine kleine rauchige Achterbahnfahrt, die dem Gaumen aber sehr umschmeichelt.

Glenmorangie Original 10 Jahre

img_Glenmorangie_10_orgNach einem gemeinsamen Projekt, wurde ein guter Freund in Oxford ansäßig und trinkt selber gerne ab und an einen guten Whisky. Auf seine Empfehlung hin, legte ich mir den Glenmorangie Original 10 Jahre zu. Er selbst mag mehr rauchige Whiskys jedoch war diese milde Tropfen genau das richtige für mich.

Dieser 10jährige Whisky hat einen abwechslungsreichen Geruch der zwischen intensiven und milden Noten schwankt und mit einer  markanten Vanille Note und einer mundenden Süße besticht.

Sein angenehmer weicher Geschmack baut sich, ähnlich wie sein Geruch, aus einer milden Süße und leicht gewürzten Noten auf, die keine Spur von Rauch zeigen.

Der lange Abgang des Glenmorangie schmiegt sich warm und süß an die zunge und an den Rachen.

Jura 10 Jahre

jura_10_yearsWie jedes Jahr zu dieser Zeit, war wieder ein mal der richtige Moment für eine kleine Feier. Als Geschenk von einer sehr guten Freundin bekam ich eine wunderbare Auswahl von Single Malt Scotch.

Die erste Kostprobe daraus ist der 10jährige Jura. Er hat einen kräftigen Geruch der honigsüß in der Nase liegt. Mit den ersten Tropfen auf der Zunge entfalltet sich ein leicht fruchtiger Geschmack und erfrischt angenehm mild den Gaumen. Sein Abgang ist langsam abklingend und weich.

Danke!

Highland Park 12 Jahre

img_highland_park_12yBei einer „alten Tradition“ fahre ich mit einem guten Freund öfter einkaufen. Beim letzten Trip habe ich es mir nicht nehmen lassen und einen neuen Whisky zum Probieren mitgenommen. Spontan griff ich zum 12 Jahre alten Highland Park, welcher beim anschließenden Kochabend sofort probiert wurde.

Beim Öffnen der Flasche stieg mir ein angenehmer, fruchtiger und milder Geruch in die Nase. Nach dem ich mir ein Glas einschenkte stellte ich leider fest, das dieser feine Geruch nicht so deutlich mit ins Glas gewandert ist. Seine angenehme Note war nur noch leicht wahrnehmbar aber immer noch fruchtig.

Diese anfänglich „Entäuschung“ wurde mit den erste Tropfen im Mund förmlich weggespühlt. Sein unbeschreiblich wohltuender Geschmack breitete sich angenehm über die ganze Zunge aus und zu den fruchtigen Noten kamen ein sehr milder rauchiger Geschmack hinzu. Dieser ergänzte sich wunderbar zum den anfänglichen Eindrücken und im Ganzen ergibt sich dadurch ein sehr guter, vorzüglicher Geschmack.

Sein köstlicher und angenehm langer Abgang rundet diesen Single Malt ab.

Balvenie Double Wood 17 Jahre

img_balvenie_double_wood_17Wenn es ab und an mal etwas besonderes sein darf, greift man bei Whisky meist zu den Schätzen, die ganz hinten im Schrank stehen. Ein besonderen Anlass gab es zwar diesmal nicht, aber etwas Genuss im Leben muss es immer mal geben. Heute habe ich mir daher ein Glas des 17jährigen Balvenie Double Wood gegönnt und was soll ich sagen? Ich habe jeden Tropfen genossen.

Dieser Single Malt hat einen fruchtigen und sehr vanilligen Geruch der im wahrsten Sinne in der Nase schmeichelt. Nimmt man dann den ersten Schluck und lässt den Whisky auf der Zunge zergehen, entfallte er von Anfang an einen runden angenehmen Geschmack, der – wie sein Duft – durch kräftige Vanille und fruchtige Noten bestimmt wir. Der starke und doch zugleich sanfte Geschmack setzt sich bis zu seinem hervorragenden Abgang fort.

Dieser Double Wood kann selbst einen trüben regnerischen Abend mit Sonne und Wärme füllen, wenn man Ihn mit Bedacht genießt und Ihn dann wieder für den nächsten besonderen Anlass etwas weiter hinter in den Schrank stellt.

Glenlivet 18 Jahre

img_glenlivet_18Dieser Glenlivet ist mit seinen 18 Jahren Reifezeit bis jetzt der älteste Whisky in meiner kleinen Sammlung. Er steht zwar erst seid kurzem in meinem Schrank, jedoch war die Vorfreude auf die ersten Eindrücke in Nase, Mund und Rachen sehr groß, da mir schon der 12 jährige Glenlivet sehr gemundet hat.

Wie sein jüngeres Gegenstück, entwickelt dieser Whisky einen weichen und angenehm-würzigen Geruch beim Öffnen der Flasche. Dieser entfaltet sich noch mehr, wenn der Whisky seinen Weg ins Glas gefunden hat. Sobald die ersten Tropfen des Glenlivet die Zunge berühren, erkennt man sehr gut den Geschmack der 12 jährigen Variante wieder. Jedoch merkt man sofort, dass alle Einzelheiten viel stärker hervor treten und jedes Aroma für sich noch reifer schmeckt und besser riecht.

Da gerade der lange und warme Abgang des 12 jährigen Glenlivet eine Besonderheit war, hoffte ich natürlich auch dort auf eine Steigerung und wurde nicht enttäuscht. Nach dem der Whisky förmlich auf der Zunge zergeht, steigt eine angenehme Wärme durch Mund und Nase und hält eine ganze Zeit an, bevor sie langsam und wohlschmeckend abklingt.

Dalwhinnie 15 Jahre - Distillers Edition 1992/2010

img_dalwhinnie_15_des_92_10Diese Distillers Edition des Dalwhinnie ist im Grunde die gleiche, wie die Abfüllung von 1996. Jedoch machen sich Ihr gehobenes Alter und ihre Reife sehr gut bemerkbar. Schon beim Öffnen steigt sein schöner fruchtiger Geruch in die Nase und entfaltet beim Einatmen ein wundervolles Aroma.

Wo die jüngere Distillers Edition schon den Geschmack des 15 Jährigen Dalwhinnie abrundet, macht diese den Kreis perfekt. Jegliche Note des Geschmackes, ob Honig oder Frucht, kommt noch besser zur Geltung und umschmeichelt angenehm ölig den Gaumen.

Da diese Edition nur ein wenig mehr kostet als ihr jüngeres Gegenstück, empfehle ich ohne Einschränkungen den Kauf dieser wunderbaren Whiskykreation.

Long Wood 8 Jahre

img_longwoodAls Geschenk zum Nikolaus erhielt ich eine kleine Kostprobe verschiedener Whisk(e)ys. Darunter befand sich ein Kanadischer Whisky: der Long Wood. Der Geschmack dieses Whisky war erstaunlich gut und bewegt sich eher im milden und trockenen Bereich. Jedoch schmeckt man eine gewisse waldige Note.

Irish Mist

img_irish_mistDieser Whiskeylikör war eine Empfehlung einer Freundin. Sie selbst mag Whisk(e)y an sich nicht, diesem Likör mit seinem sehr süßen und weichen Geschmack, seiner öligen Konsistenz und der kraftvollen dunklen Farbe konnte aber selbst sie nicht widerstehen.

Dieser Empfehlung kann ich für die richtigen Anlässe nur folgen und gerade zu einem guten Essen ist der Irish Mist ein gelungener Abschluss.

Dalwhinnie 15 Jahre - Distillers Edition 1996/2012

img_dalwhinnie_15_des_96_12Die Dalwhinnie Distillers Editionen werden nach den normalen Reifezeiten nochmals für ein halbes Jahr in Sherry-Fässer gefüllt, um den reichhaltigen Sherry-Geschmack auf den Whisky zu übertragen. Dieser Vorgang rundet die schon vorzügliche Komposition des Dalwhinnie mit diversen Sherry- und Honignoten ab und der Abgang wird dadurch noch kraftvoller und geschmacklich intensiver.

Dalwhinnie 15 Jahre

img_dalwhinnie_15Dies war der zweite Whisky in meiner Sammlung. Bei einem Kundentreffen folgte ich der Empfehlung des Personals und wurde nicht enttäuscht. Der 15-jährige Dalwhinnie ist geschmacklich zugleich ein milder und auch ein intensiver Whisky. Er hat einen leichten und fruchtig-süßen Geschmack, der durch eine leichte Note von Torf – gerade in seinem langen Abgang – abgerundet wird.

Für mich persönlich zählt dieser Whisky zu den besten die ich bis jetzt probieren durfte und wird nur noch von seinen Distiller’s Editionen übertrumpft.

Glenlivet 12 Jahre

img_glenlivet_12Als ich vor einiger Zeit mit Freunden in einer neuen Bar in meiner Heimatstadt war, fiel mir dieser 12 jährige Whisky in die Hände. Von Schluck zu Schluck fing ich immer mehr an ihn zu genießen und lernte seinen sehr weichen und süß- angenehmen Geschmack zu schätzen. Ein besonderes Merkmal des Glenlivet ist sein langer warmer Abgang, der den malzigen Geschmack nochmal ein wenig intensiviert.

Wenig später las ich in meinem Whisky Store, dass dieser Whisky zu den Top 5 Single Malts gehört – zu Recht.

Old Pulteney 12 Jahre

img_old_pulteny_12Dieser sehr angenehme milde Whisky war einer der ersten in meiner Sammlung. Sein  sehr weicher Geschmack und der ebenso sanfte Abgang macht den Old Pulteney zu einem sehr guten Einsteiger-Whisky. Er ist auch sehr zu empfehlen für Freunde des milderen Geschmacks wie ich es einer bin. Man schmeckt keinen Rauch oder Torf aber dafür besitzt der 12 jährige Old Pulteney einen fruchtig-trockenen Geschmack mit einer leichten Meeresbrise.

Balvenie Signature Malt 12 Jahre

img_balvinie_sig_12Nachdem eine sehr gute Freundin aus Schottland wiederkam berichtete sie mir von diversen Destillen-Besuchen und schwärmte besonders von diesem Whisky. Ich begab mich in mehreren Läden auf die Suche nach ihm, aber fand ihn in Deutschland leider nicht. So orderte ich den Whisky direkt auf der Insel und hatte ihn nach kurzer Zeit da. Beim nächsten Treffen öffneten wir die Flasche und ich kann nur sagen:  ich genoss jeden Schluck.

Dieser Whisky hat einen sehr weichen und süßen Geschmack aber ist gleichzeitig auch sehr intensiv. Zwischen dem Moment, in dem zum ersten Mal sein angenehmer Geruch die Nase berührt, über den Augenblick, in dem sich sein Geschmack über die Zunge ausbreitet, bis hin zum Abgang, ist dieser Signature Malt eine wundervolle und runde Sache.

Smokehead

img_smokeheadDieser Whisky ist der zweite rauchige Whisky in meiner Sammlung. Jedoch ist er im Grunde das genaue Gegenstück zum Laphroaig. Wenn man ein Glas  Smokehead zum Trinken ansetzt, steigt sein sehr rauchiges und torfiges Aroma in die Nase. Nimmt man dann den ersten Schluck, liegt er unerwartet und erstaunlich mild auf der Zunge.

Die nächste Überraschung wartet beim Abgang des Smokehead. Dieser ist im Gegensatz zum ersten Eindruck sehr intensiv,  rauchig und mit einer angenehmen Würze versehen.

Laphroaig 10 Jahre

LaphroaigAls ich diesen Whisky bei einem Freund kostete, gab er mir ein Zitat mit auf den Weg, welches ich auch später in meinem Whisky Store wiederfand: „Man hasst ihn oder man liebt ihn“. Es dauerte auch ein paar Schlucke bis ich mir meine Meinung bilden konnte, aber dann stand für mich fest: Ich liebe ihn.

Dieser Whisky entfaltet seinen Geschmack bereits sehr stark auf der Zunge und beim Trinken.  Das rauchige Aroma liegt schnell in der Nase. Bei diesem intensiven Geschmack erwartet man einen ebenso starken Abgang. Jedoch ist der Abgang milder aber nicht weniger geschmackvoll.

Normalerweise trinke ich eher mildere Whiskys aber dieser eröffnete mir die Welt der rauchigeren, geschmacklich stärkeren.